Mittwoch, 18. Juli 2012

Planfeststellungsverfahren für Pumpspeicherkraftwerk Atdorf hat begonnen

Die Schluchseewerk AG, Vorhabensträger des Pumpspeicherkraftwerks Atdorf, hat beim Landratsamt Waldshut die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren zum Pumpspeicherwerk Atdorf eingereicht.

Zur Durchführung des Planfeststellungsverfahrens hat die Schluchseewerk AG über 50 Aktenordner mit einem Volumen von fast 10.000 Seiten beim Landratsamt Waldshut eingereicht.

Ein Planfeststellungsbeschluss für das Großbauprojekt wird nicht vor 2014 erwartet. Nach derzeitigem Sachstand kann mit einer grundsätzlichen Baugenehmigung gerechnet werden, sicherlich mit Auflagen zum Schutz von Natur, Umwelt und Bevölkerung versehen.

Im Rahmen die eingeleiteten Energiewende hin zu den Erneuerbaren Energien als vorrangige Energiequelle zur Stromproduktion, steht die grundsätzliche Notwendigkeit von Energiespeichern wie dem geplanten PSW Atdorf ausserhald jeder Diskussion.

Das Bauvorhaben besitzt auch bei der lokalen Bevölkerung eine breite Akzeptanz, lediglich eine kleine Gruppe von Projektgegner, ohne nennenswerten Rückhalt in der Bevölkerung, möchte das Vorhaben nach wie vor verhindern. Von mehreren Bürgerinitiativen (BI) zum PSW Atdorf ist diese BI der Gegner die unbedeutenste.

Zwar stellen sich die wenigen Atdorf-Gegner um die Grünen Stöcklin und Cremer-Ricken selbst gern als Sprachrohr der lokalen Bevölkerung dar, diesem Anspruch fehlt es jedoch an jeglicher Substanz. Selbst an den maßgeblichen Stellen der eigenen Partei (Bundesgrüne und Landesgrüne) finden Stöcklin und Cremer-Ricken mit ihrer Dagegen-Mentalität keine Mitstreiter gegen das Bauvorhaben.

Wie war das mit den Kennzeichen des erfolglosen Politikers ?

Der erfolglose Politiker redet viel, handelt wenig und verzettelt sich gebetsmühlenartig in unsinnigen Diskussionen über sinnvolle Dinge.

Andere Bürgerinitiativen zum Projekt Atdorf befürworten dieses oder sind neutral eingestellt und finden damit einen gewichtigen Rückhalt in der lokalen Bevölkerung.

Bei einer sinnvollen Ausgestaltung des Bauvorhabens ist dieses ein Gewinn für die ganze Region und das ist der großen Mehrheit der Bevölkerung bewusst.

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